Beim zweiten Kommunalpolitischen Stammtisch des Ortsverbandes der Freien Wähler Ludwigsburg unter der Leitung von Brigitte Rayer-Pohland im Heilbronner Torhaus wurde der Sportentwicklungsplan Ludwigsburg als aktuelles Thema gewählt.
Stadtrat und Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Reinhardt Weiss erläuterte sehr detailliert die vielen Punkte, die in diesem Plan ausgearbeitet wurden. Die Mitglieder und Freunde des Ortsverbandes staunten nicht schlecht über das Sportverhalten der Ludwigsburger Bürger. Fast 72 Prozent der Bürgerinnen und Bürger treibt Sport. Besonders jüngere Bürger wünschen sich noch zusätzliche Sportangebote. Ein moderner Sportentwicklungsplan darf sich nicht nur auf bestimmte Zielgruppen spezialisieren.
Das Hinführen von Kindern und Jugendlichen zu mehr Sport ist ebenso wichtig wie die Umsetzung der sich immer stärker ergebenden Sport- und Bewegungsbedürfnisse der Älteren. Die Ziele dieses Planes sind u.a., dass es z.B. in den Stadtteilen nachfragegerechte Breiten- und Freizeitsportangebote gibt. Auch sollen in jedem Stadtteil qualifizierte Sportangebote für ältere Menschen vorhanden sein. Für Jugendliche, die nicht in den Sportvereinen sind, sollte es attraktive und umfangreiche Sportangebote geben. Die Anzahl der sporttreibenden Migranten hat sich deutlich
erhöht, d.h. dass u.a. die Sportvereine spezielle Angebote für Migranten entwickeln sollten.
Die bereits vielfältigen Angebote die es bereits im Breiten- und Freizeitsport sowie im Gesundheitssport und dem Sportangebot für Ältere gibt, sind oftmals nur wenigen Menschen bekannt. Deshalb sollte es eine zentrale Informationsplattform geben, ebenso Flyer und Broschüren über spezielle Angebote z.B. im Gesundheitssport oder Seniorensport. Stichworte aus der Planung sind auch Bewegungsförderung in Kindertageseinrichtungen,
Kooperationen zwischen Sportvereinen und Schulen, Netzwerke zwischen Sportvereinen und anderen Institutionen, Ausbau von Trainings- und Spielgemeinschaften, Konzentration und Bündelung von Sportarten – auch Fusionen sind durchaus denkbar.
Die Sportstätten – seien es Plätze oder Hallen – sind sehr gefragt. Es wird viele Gespräche und Beratungen geben, bis die Ziele des Sportentwicklungsplanes für alle Gruppen befriedigend erfüllt sind. Ganz wichtig wird auch das Thema der kommunalen Sportförderrichtlinien in Zukunft werden. Die Richtlinien müssen gestrafft und auch verschlankt werden, auch die Beiträge werden für die Zukunft überdacht werden. Der Zeitplan dieses Sportentwicklungsplanes ist 10 bis 15 Jahre.
Um diese Veränderungen und Anforderungen umzusetzen, bedarf es großer Anstrengungen, nicht nur bei den Vereinen im Ehrenamt sondern auch in der kommunalen Unterstützung.

BRP

Pressemitteilung


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