Beim ersten Kommunalpolitischen Stammtisch des Ortsverbandes der Freien Wähler Ludwigsburg unter der Leitung von Brigitte Rayer-Pohland hatten die Mitglieder und Interessierten Besucher das Wort. Der Ortsverband hatte zu einem öffentlichen Stammtisch in das Heilbronner Torhaus eingeladen, um über das Thema Innenstadt – Marstall – Breuninger zu diskutieren.

Jedes Ende ist immer ein neuer Anfang.

Die Innenstadt hat die Chance, mit einem neu zu entwickelnden Marstall-Center eine positive Veränderung für Ludwigsburg zu fördern. Wenn die Innenstadt von den Kunden als positiv angenommen und belebt wird, kann davon ausgegangen werden, dass auch neue Investoren dies für sich positiv sehen. Und die Stadtverwaltung kann dann endlich die versprochene Veränderung des Umfeldes für das Marstall Center angehen. Die Mitglieder wurden von Brigitte Rayer-Pohland mit einer Vision für Ludwigsburg neugierig gemacht (in anderen Städten gibt es diese schon) – das „Generationenfreundliche Einkaufen“. Wie wäre es z.B. mit Schließfächern für die Einkäufe, damit man auch in der Innenstadt noch bummeln kann, ohne alles mitzuschleppen. Oder einen Bringdienst.

Breuningerland oder Innenstadt – diese Frage wird immer zuerst an den Parkplätzen festgemacht. Wünsche der Mitglieder waren heute schon mehr Kurzparkzonen in der Stadt einzurichten. Die Brötchentaste ist eine gute Sache und sollte auf jeden Fall belassen werden. Ebenso sollte die Bärenwiese nicht bewirtschaftet werden! Der kostenlose Parkschein für 1 Stunde, der von Geschäften in der Innenstadt als Werbung zwar propagiert wird, aber sehr oft nur auf Nachfrage herausgegeben wird, sollte viel mehr „verkauft“ werden. Die Preisgestaltung bei den Parkhäusern sollte nach Meinung einiger Besucher ebenso auf den Prüfstand.

Die Beispiele zeigen, wie schwer es ist, gemeinsame Ziele zu finden und Einigkeit zu erzielen. Deshalb sollten alle zusammen an einen Tisch sitzen und nach Lösungen suchen, die Geschäfte, auch Ärzte, Anwälte etc., die Parkierungsgesellschaften, die öffentlichen Verkehrsmittel. Denn es wurde bisher viel Geld in die Innenstadt investiert, und das soll sich doch auch gelohnt haben.
Die Anwesenden gaben auch zu bedenken, dass die Wohnungen in der Stadt und das Erhalten der Bau-Substanzen eine ebenso große Aufgabe der Stadt Ludwigsburg ist. Besonders hervorgehoben wurde in der Diskussion auch die Tatsache, dass Ludwigsburg eine Stadt ist mit viel Kultur, und die gibt es ebenso zu pflegen und zu unterstützen.

Das Breuningerland mit seinen Erweiterungswünschen wurde in der Runde nicht sehr unterstützt. Die Anwesenden betrachteten es im heutigen Zustand als ausreichend und gut.

Und dann gehört zu einer „Wohlfühlstadt“ auch die Sauberkeit. Dies ist aus der Diskussion sehr deutlich geworden. Nicht in der direkten Innenstadt, dort ist nicht viel Dreck zu sehen. Es ging hier hauptsächlich um die Schulen bzw. den Campus, wo es nötig wäre, mehr Abfalleimer aufzustellen und auch mal hinter die Container zu schauen.

BRP

Pressemitteilung


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