Im Zusammenhang mit der Vorlage 366/17 und unter den dort zitierten Vorlagen zur Stärkung des Einzelhandels bezüglich der Neuordnung des Schiller- und Arsenalplatzes unter Einbeziehung des Zeughausplatzes und der Erdgeschossflächen des Zeughauses wird beantragt:

  1. Vollständige Überarbeitung des Verkehrskonzeptes für die Innenstadt mit den Schwerpunkten
  • Wilhelmstraße
  • Mathildenstraße
  • Asperger Straße
  • Schillerstraße
  • Myliusstraße
  • Solitudestraße
  • Alleenstraße

 

  1. Kreisverkehr Stern/B27

 

  1. Linksabbiegespur Wilhelmstraße/Körnerstraße

 

  1. Abstandsnahme der Stadtverwaltung für die Planung der Tiefgaragen unter Schillerplatz und Arsenalplatz

 

  1. Aufhübschung des Arsenalplatzes mit –auch- zukünftigen oberirdischen Parkplätzen

 

  1. Parkhaus Bärenwiese mit einem begrünten 2-stöckigen Parkdeck.

 

  1. Keine Vollsperrung, sondern nur temporäre Sperrung der Alleenstraße i. V. m. versenkbaren Pollern.

 

Begründung:

Zu 1: Die bisherigen Vorlagen 114/14 und 053/15 u. a. und das Gutachten Hupfer sind überholt Hinzu kommt die zukünftige Entwicklung BRT oder Niederflurbahn und ÖPNV.

Ein neues Verkehrskonzept erfordert eine neue Konzeptionierung des Straßenraumes incl. der Platzgestaltung i. V. m. Grünflächen auch im Hinblick einer eventuellen Landesgartenschau 2025-2030.

Wichtig für den Einzelhandel ist, dass der Verkehr wie der Puls durch die Innenstadt fließt. Eine 30er Zone im Innenstadtbereich wäre durchaus denkbar.

Zitat Luis: „Erreichbarkeit = Überleben = Parkieren“

 

Zu 2 und 3:

Ein Kreisverkehr am Stern würde unabhängig einer Untertunnelung der B27 vom Forum bis zur Heilbronner Straße den Such- Kreisverkehr um die Innenstadt herum reduzieren und die Erreichbarkeit der Eberhardtstraße und Körnerstraße und Asperger Straße incl. Parkhaus erheblich erleichtern.

Dies gilt auch für die Linksabbiegespur Wilhelmstraße / Körnerstraße.

 

Zu 4: Durch den Verzicht der Tiefgaragen unter dem Schiller- und Arsenalplatz wird neben deutlichen Kosteneinsparungen und mehrjährige Bauzeit zum Schaden des Einzelhandels auch die Schaffung einer Infrastruktur für BRT-System oder Niederflurbahn und ÖPNV deutlich verbessert.

 

Zu 5:  Durch eine Aufhübschung des Arsenalplatzes und der Bereitstellung von oberirdischen Parkplätzen ist sowohl dem Einzelhandel gedient, als auch dem Bürger durch mehr Erholungsraum.

Im Hinblick auf eine Landesgartenschau ist dies zudem der 1.Schritt zu einem Stadtgarten. Hinzu kommt die Einbindung des Zeughauses und des Zeughausplatzes mit einem vernünftigen Konzept für Büros, Wohnen und Cafes mit weiterer Frequenzerhöhung für den Einzelhandel.

 

Zu 6: Bereits jetzt gehört der Bärenwiesenparkplatz neben der Rathaustiefgarage und dem Parkhaus Solitude zu den meist frequentiertesten Parkangeboten in Ludwigsburg.

Kein Wunder, denn neben dem BlüBa und dem Forum ist es für die Besucher und Kunden des Einzelhandels in der Innenstadt fußläufig optimal zu erreichen.

Ein begrüntes Parkhaus passt sich in die Umgebung ein und wird in der Höhe der bestehende Häuser nicht überragt.

 

Zu 7:  Solange die endgültige Lösung für ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept nicht umgesetzt ist, wäre eine kurzfristige Lösung mit einer temporären Sperrung der Alleenstraße i. V. m. versenkbaren Pollern ein vernünftiger Kompromiss.

Dem steht auch eine Verbesserung der Fahrradstraße mit noch mehr Sicherheit nicht entgegen. Zudem findet durch diese Maßnahme eine soziale Kontrolle wieder statt.

 

Gez.

Reinhardt Weiss
Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler Ludwigsburg

Gabriele Moersch
Stellv. Fraktionsvorsitzende

Florian Lutz

Bernhard Remmele

Andreas Rothacker

Hermann Dengel

Andreas Seybold

 


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